Luft- und Netzschnittstellenbeschreibungen

Luftschnittstellen

Funkanlagen dürfen in Belgien nur dann benutzt werden, wenn die technischen Eigenschaften den Eigenschaften, die in einer in Belgien erlaubten Luftschnittstellenbeschreibung aufgenommen sind, entsprechen.

Diese technischen Parameter müssen eingehalten werden, um die diesbezüglichen Funkanlagen in Belgien benutzen zu dürfen. Die Luftschnittstellenbeschreibung enthält auch Information über das Genehmigungssystem für die betreffende Anwendung.

Das Institut ist für den Erlass technischer Vorschriften über die Benutzung von Funkanlagen zuständig.

Die Liste der Luftschnittstellen finden Sie hierunter:

  • A: Beweglicher Landfunk
  • B: Kurzstreckenfunkgeräte
  • C: Maritime Anlagen
  • D: CB + PMR446 + Amateur
  • E: Richtfunkanlagen
  • F: Rundfunk
  • G: Schnurlose Telefone
  • H: Sprechanlagesysteme
  • I: Intelligente Verkehrssysteme
  • J: Luftfahrtanlagen
  • K: Satellitensysteme
  • L: Meteorologie 


Kontakt:

Bevor Sie uns kontaktieren: Haben Sie schon unsere FAQ-Liste konsultiert? Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie vielleicht hier!

BIPT - Notifizierungsdienst
Ellipse Building, Gebäude C
Koning Albert II-laan 35
1030 Brüssel
E-Mail: notif@bipt.be 
Tel.: +32 2 226 87 08
Fax: +32 (0) 2 223 11 28

Netzschnittstelle

Die R&TTE-Richtlinie kann nur einwandfrei funktionieren, wenn die Gerätehersteller die Möglichkeit haben, Geräte herzustellen, die an die Netzschnittstellen angepasst sind, die von den Betreibern der öffentlichen elektronischen Kommunikationsdienste angeboten werden.

Die R&TTE-Richtlinie verpflichtet die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, die genauen und angemessenen Beschreibungen der von ihnen angebotenen Schnittstellen zu veröffentlichen.

Die Betreiber sind gehalten, eine Kopie ihrer Schnittstellenbeschreibungen an das Institut zu senden.

Die Hersteller können ein Telekommunikationsendeinrichtung erst dann herstellen, wenn sie über alle Eigenschaften (technischer Art) der Netzschnittstellen, die vom Betreiber der öffentlichen elektronischen Kommunikationsdienste bereitgestellt werden, informiert sind.

Gemäß Art. 4.2. der R&TTE-Richtlinie müssen die EU-Länder darauf achten, dass diese Betreiber die genauen und angemessenen technischen Beschreibungen der für die Öffentlichkeit bereitgestellten Schnittstellen veröffentlichen und diese Veröffentlichungen regelmäßig aktualisieren. Dies muss geschehen, bevor die über diese Schnittstellen erbrachten Dienste öffentlich verfügbar gemacht werden.

Der Betreiber muss darauf achten, dass die Hersteller und die Öffentlichkeit, der gewöhnliche Verbraucher oder der Installateur, einfach von den Schnittstellenbeschreibungen Kenntnis nehmen können.

Diese Beschreibungen müssen hinreichend detailliert sein, um den Entwurf von Telekommunikationsendeinrichtungen zu ermöglichen, die zur Nutzung aller über die entsprechende Schnittstelle erbrachten Dienste in der Lage sind. Folglich gilt die Verpflichtung zur Veröffentlichung nicht nur für die Betreiber, die über eine eigene physische Schnittstelle für die Verbraucher verfügen, sondern ebenso für die Anbieter bestimmter Dienste.

Diese Verpflichtung gilt weiterhin auch für Schnittstellen von festen öffentlichen Telekommunikationsnetzen (Festnetz) und Schnittstellen von öffentlichen Funktelekommunikationsnetzen (z.B. GSM).

Diese Verpflichtung gilt auch, wenn ein Betreiber bestimmte Merkmale seiner Schnittstelle ändert. Folglich sind die Betreiber verpflichtet, ihre Beschreibungen regelmäßig zu aktualisieren, damit diese stets auf dem neuesten Stand sind.

Die Betreiber sind infolgedessen gehalten, eine Kopie dieser Änderungen ihrer Schnittstellenbeschreibungen an das BIPT zu senden.

Rechtsgrundlage: Artikel 38 des Gesetzes vom 13. Juni 2005 über die elektronische Kommunikation.

Die Europäische Kommission hat erläuternde Dokumente über die Netzschnittstellenbeschreibungen veröffentlicht. Sie sind HIER nachzulesen.