Funktionsweise

Der Ombudsdienst für den Postsektor behandelt jede schriftliche eingereichte Beschwerde.   

Der Ombudsdienst ist eine Rechtsmittelinstanz. Die Primärbeschwerden werden dem Postdienstanbieter zur Behandlung geschickt.  Die Bearbeitung von Beschwerden, die mehr als ein Jahr zuvor bei dem getroffenen Unternehmen eingereicht wurden oder die aus Schikane bestehen, kann der Ombudsdienst ablehnen.  

Der Ombudsdienst informiert immer den Benutzer und den Postdienstanbieter, auch wenn der Ombudsdienst sich nicht zuständig erklärt oder der Behandlung einer Beschwerde ein Ende setzt.  

Ein Postdienstanbieter den der Ombudsdienst benachrichtigt dass seine Beschwerde über seine Tätigkeiten zulässig ist, muss:

  • innerhalb von 10 Werktagen nach Empfang der Anmeldung des Ombudsdienstes, alle nützliche Informationen senden um seine Anfangsstellung zu argumentieren, oder ein Angebot zur gütlichen Einigung einreichen;
  • Das Einziehungsverfahren durch den Betreiber für die zulässigen Beschwerden wird für höchstens vier Monate ab Einreichen einer Beschwerde beim Ombudsdienst ausgesetzt oder bis die Formulierung einer Empfehlung durch den Ombudsdienst für den Postsektor oder bis eine gütliche Einigung erreicht werden kann.  


Der Benutzer und der Postdienstanbieter können jederzeit beim Ombudsdienst in Ihr Dossier Einsicht nehmen. 

Wenn eine gütliche Einigung erreicht wird schließt der Ombudsdienst für den Postsektor das Dossier und schickt beiden Parteien die Bestätigung davon.  

Der Ombudsdienst kann bpost oder anderen Postdienstanbieter eine Empfehlung richten wenn keine gütliche Einigung gefunden werden kann.  Wenn das Unternehmen einer Empfehlung nicht folgt, muss es seine motivierte Entscheidung innerhalb von einer Frist von 2 mal zwanzig Werktagen dem Ombudsdienst und dem Kunden zuschicken.   

Wenn das betroffene Unternehmen diese Frist nicht einhält, muss es sich dazu verpflichten um der Empfehlung zu folgen um die spezifischen und persönlichen Mängel gegenüber dem betroffenen Kläger zu beheben. 

Im Rahmen von einer bei dem Ombudsdienst für den Postsektor eingereichten Beschwerde kann letzter an Ort und Stelle Bücher, Schriftverkehr, Protokolle einsehen als auch im Allgemeinen alle Dokumente und Einträge des Unternehmens oder betroffenen Unternehmen die die Beschwerde unmittelbar betreffen, mit Ausnahme von Stücken des Briefgeheimnisses wegen nicht eingesehen werden dürfen. Der Ombudsdienst kann bei der Leitung und der Personalverwaltung der betroffenen Unternehmen alle Erklärungen oder Informationen anfordern und alle erforderlichen Überprüfungen machen. 

Die so erhaltene Information wird vertraulich behandelt wenn die Offenlegung das Unternehmen im Allgemeinen schädigen kann.  

Im Rahmen seiner Befugnisse erhält der Ombudsdienst keinerlei Anweisungen von anderen Behörden.  Die Prüfung einer Beschwerde endet wenn ein Rechtsbehelf eingelegt wird.