Netzsicherheit

Die Materie der Netzwerksicherheit wird geregelt durch:

  1. die Artikel 113/1 bis 114/2 des Gesetzes vom 13. Juni 2005 über die elektronische Kommunikation;
  2. Verordnung (EU) Nr. 611/2013 der Kommission vom 24. Juni 2013 über die Maßnahmen für die Benachrichtigung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten gemäß der Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation). Das BIPT ist mit der Überwachung der Einhaltung dieser Verordnung, die unmittelbar in Belgien gilt, beauftragt.
  3. den Beschluss des Rates des BIPT vom 1.April 2014 über die Festlegung der Hypothesen, worin die Betreiber dem BIPT einen Sicherheitszwischenfall mitteilen müssen, sowie der näheren Bedingungen dieser Bekanntmachung.

 

Durch seinen Dienst "Netzwerksicherheit" überwacht das BIPT die Sicherheit der öffentlichen elektronischen Kommunikationsnetze und der öffentlichen elektronischen Kommunikationsdienste. Das BIPT sieht also zu, dass die elektronische Kommunikationsbetreiber die Sicherheitsmaßnahmen treffen, die es ermöglichen, die Integrität und Verfügbarkeit ihrer Netzwerke und Dienste zu gewährleisten und dass es von den Verletzungen des Schutzes benachrichtigt wird.

Überdies ist das BIPT-Ratsmitglied, das mit der Netzwerksicherheit beauftragt ist, auch die "Bereichsbehörde" für die Anwendung des Gesetzes vom 1. Juli 2011 über die Sicherheit und den Schutz kritischer Infrastrukturen.