Geräte im Ausland und im Internet kaufen

Geräte, die in den belgischen Geschäften angeboten werden, entsprechen normalerweise den gesetzlichen Bestimmungen. Man darf davon ausgehen, dass die Geräte für die Verwendung in Belgien bestimmt sind und dass der Händler Sie darauf hinweisen wird, dass Sie vor der Verwendung des Funkgeräts eine Genehmigung beantragen müssen.

Das BIPT kontrolliert regelmäßig und stichprobenweise, ob die Funk- und Telekommunikations-Endgeräte, die in belgischen Geschäften erhältlich sind, die gesetzlichen Bedingungen erfüllen.

Wenn Sie ein Gerät in einem anderen EU-Mitgliedstaat kaufen, in der Annahme, dass das Gerät eine CE-Kennzeichnung trägt, müssen Sie sich dennoch davon überzeugen, dass es (durch den Hersteller) für den Gebrauch in Belgien vorgesehen wurde.

Bei genehmigungspflichtigen Geräten müssen Sie außerdem eine Genehmigung beantragen.

Kaufen Sie ein Gerät in einem Land, das nicht zur EU gehört, werden Sie als Importeur betrachtet. Dann müssen Sie sich davon überzeugen, dass das Gerät alle gesetzlichen Bedingungen erfüllt. Ansonsten riskieren Sie, dass das Gerät durch die Zollbehörden beschlagnahmt wird. 

Bei einem Kauf im Internet hat man oft den Eindruck, dass man ein Geschäft mit einem Händler oder einer Person innerhalb der EU abwickelt, aber in vielen Fällen wird das bestellte Produkt von außerhalb der EU verschickt. Die Person, bei der Sie bestellt hatten, fungiert dann nur als Vermittler. Die Erfahrung zeigt, dass viele Funkgeräte, die im Internet bestellt werden, nicht die gesetzlichen Bedingungen erfüllen. Auch hier riskieren Sie die Beschlagnahme des Geräts.

Außerdem kommt es vor, dass der Hersteller zwei fast identische Ausführungen seines Produkts hat: eine für den europäischen Markt und eine andere (leicht abweichende) Ausführung für andere Märkte. Die nicht für den europäischen Markt bestimmte Ausführung wird meistens günstiger als die europäische Ausführung angeboten, weil der Hersteller sich nicht um eine EU-konforme Ausführung bemühen muss.